Fachfragen bei Estrichleger.de

 
Ratsuchend (Gast) fragt am 11.10.2009:
 
Guten Tag,
wir hatten eine Fachfirma damit beauftragt, einen Raum zu begradigen, bzw. aususzugleichen.

Die Voraussetzungen:
Unterboden aus Estrich, worauf sich bereits 15 Jahre(!) lang eine unbeschädigte Ausgleichsmasse befand, die den Raum aber nicht optimal ausglich.

Jetzt kommt die Firma ins Spiel:
1. Bodenhaftung nicht geprüft
2. Boden abgeschliffen
3. grundiert
4. Ausgleichsmasse darauf

mit dem Ergebnis, dass sich nach wenigen Tagen bereits Risse beginnend von den Wänden zur Raummitte bildeten und auch nach 10 Tagen die Masse nicht ausgetrocknet ist (Masse feucht, aber der Estrichboden trocken).


Die Firma entschied sich, die Ausgleichsmasse wieder zu entfernen.

Also:
4. Masse mit schwerem Hilti-Stemmern abgemeisselt und dabei Löcher in den Estrichboden gerissen (siehe Fotos).
5. Anschließend uns den Vorschlag unterbreitet, nun den ganzen Estrichboden herausreissen zu wollen, weil es sonst keine Gewähr gegen Risse geben würde.

VERZWEIFELUNG PUR! Eine Totalsanierung wollen wir nicht...und haben diese Fragen:

a) war es von der Firma fachgerecht, hier keine Randdämmstreifen zu verwenden?
b) mit schwerem Gerät den Boden massiv zu bearbeiten und den Estrich zu gefährden?
c) müssen vor erneuter Ausgleichsmasse die bis zu 3 cm tiefen Löcher im Estrich separat (besonders) verfüllt werden?

Die Firma möchte übrigens jetzt wieder keine Dämmstreifen einsetzen und gibt auch keine Auskunft über ihre nächsten Arbeitsschritte. Sie hat jetzt lose Stellen per Hand entfernt und erneut grundiert.

Wir haben den Eindruck, dass wir hier abgezockt werden (Vorkasse wurde bereits geleistet).

Wie geht man hier richtig vor?
Für eine Hilfestellung sind wir allen sehr dankbar!

Foto-1: Rissbildung in Ausgleichsmasse
Foto-2: Estrichbeschädigung
Foto-3: Estrichbeschädigung
 
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