Fachfragen bei Estrichleger.de

 
Familie Schindler (Gast) fragt am 03.08.2011:
 
Wir haben ein Haus BJ 1957 gekauft. Alle Wohnräume enthalten einen Gussasphaltestrich, der noch sehr gut erhalten ist. Einige Handwerker haben uns allerdings Angst gemacht, dass dieser Estrich giftig wäre (polycyclische-aromatische Kohlenwasserstoffe)die noch ausdampfen oder im den Stäuben sein könnten. Wurde damals Teer im Estrich verwendet oder auch schon Bitumen? Kann man diese Estriche lassen oder müssen tatsächlich alle raus? Vielen Dank für eine Antwort
 
 
  
 
1 Antwort(en), letzte am 04.08.2011:
 
   Päffgen GmbH (Fachfirma) schreibt am 04.08.2011:
 
Die Wahrscheinlichkeit ist leider relativ hoch, dass es sich hier um Teerasphaltestrich handelt. Der Einbau war bis Mitte der 1960er Jahre üblich und entsprach dem damaligen Stand der Technik. Um eine PAK-Belastung auszuschließen, empfiehlt sich ein Raumluftgutachten durch einen Sachverständigen. Der kann dann auch entscheiden, ob expositionsmindernde Maßnahmen möglich sind, oder ein Ausbau erfolgen muss. Damit dürfen nur Fachfirmen beauftragt werden, die über die dafür notwendigen Ausrüstungen und Geräte verfügen und mit den einschlägigen Schutzmaßnahmen vertraut sind.