Fachfragen bei Estrichleger.de

 
Deido fragt am 29.08.2008:
 
Hallo,
wir sanieren ein 15 Jahre altes Haus und möchten im 60 qm großen Wohnzimmer Parkett auf Fußbodenheizung legen. Nun wurde uns geraten, einen Fließestrich einzubauen, da man sonst keine gerade Fläche hinbekommen würde. Ist das richtig? Welchen Estrich empfehlen Sie und mit welchen Kosten/qm muß man rechnen? Ist ein Anschleifen notwendig?
Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.
Freundliche Grüße
 
 
  
 
1 Antwort(en), letzte am 31.08.2008:
 
   Päffgen GmbH (Fachfirma) schreibt am 31.08.2008:
 
Hallo, auch mit „normalem“ Zementestrich sollten sich ebene Flächen erstellen lassen. Ein Calciumsulfatfließestrich beispielsweise hat ein geringes Schwindmaß, weshalb man evtl. Fugen einsparen kann. Nach 28 Tagen ist er voll belastbar. Allerdings muss die Folie zur Abdeckung der Dämmung wannenförmig verlegt und thermisch verbunden bzw. verklebt werden. Oft entsteht beim trocknen eine Sinterschicht, die man abschleifen muss, bevor der Bodenbelag verlegt werden kann. Dies beides bedeutet höheren Aufwand und somit Mehrkosten. Außerdem neigt der Calciumsulfatestrich zur Feuchtigkeitsaufnahme. Auch ein Zementfließestrich ist denkbar. Nachteile bei dem Zementfließestrich: Er neigt zu Rissen und hat ein hohes Schwindmaß. Allerdings sintert er nicht so stark wie der Calciumsulfatestrich. Vielleicht fragen sie einen Estrichleger ihres Vertrauens um die genauen Kosten zu ermitteln.