Fachfragen bei Estrichleger.de
Heizer (Gast) fragt am 06.11.2011:
Hallo!
Wir planen ein Passivhaus und leben somit größtenteils von dem Wärmeeinfall der Sonne . Aber zusätzlich haben wir eine FBH geplant. Aber meiner Meinung nach sind für die kurzen Heizperioden, die wir benötigen, konventionelle Varianten viel zu träge. Es gibt zwar schnellreagierende Heizplatten (Fa. Joco o.ä.), die ohne Estrich auskommen aber diese sind viel zu teuer. Im Internet bin ich bei Estrichen auf die Bauart A3 gestoßen, bei der die Rohre etwa mittig im Estrich verlegt werden und somit eine schnellere Reaktionszeit gewährleisten. Kennt sich da jemand aus? Funktioniert das generell? Bzw. funktioniert das mit Anhydrid Fließestrichen? Das Bild stammt von einem Estrichleger aus dem Internet.
Ich hoffe es kann mir jemand Auskunft geben!
Danke
Wir planen ein Passivhaus und leben somit größtenteils von dem Wärmeeinfall der Sonne . Aber zusätzlich haben wir eine FBH geplant. Aber meiner Meinung nach sind für die kurzen Heizperioden, die wir benötigen, konventionelle Varianten viel zu träge. Es gibt zwar schnellreagierende Heizplatten (Fa. Joco o.ä.), die ohne Estrich auskommen aber diese sind viel zu teuer. Im Internet bin ich bei Estrichen auf die Bauart A3 gestoßen, bei der die Rohre etwa mittig im Estrich verlegt werden und somit eine schnellere Reaktionszeit gewährleisten. Kennt sich da jemand aus? Funktioniert das generell? Bzw. funktioniert das mit Anhydrid Fließestrichen? Das Bild stammt von einem Estrichleger aus dem Internet.
Ich hoffe es kann mir jemand Auskunft geben!
Danke
2 Antwort(en), letzte am 07.11.2011:
Hier könnte es um einen sehr hochwertigen Zementestrich gehen, dessen komplette Bezeichnung laut DIN EN 13813 CT-C70-F11M-A3 lautet. Er wird üblicherweise in einer Stärke von bis zu 18 mm als Verbundestrich auf eine Übergangsschicht von mindestens 25 mm aufgebracht. A kann allerdings auch die Bauart "Heizung im Estrich über der Dämmschicht" meinen. B wäre demnach unter dem Estrich in der Dämmschicht und C in einem speziellen Ausgleichsestrich zwischen Dämmung und Estrich. Calciumsulfatestrich benötigt in der Bauart A eine Mindestüberdeckung der Rohrkonstruktion von 35 mm.
Hier könnte es um einen sehr hochwertigen Zementestrich gehen, dessen komplette Bezeichnung laut DIN EN 13813 CT-C70-F11M-A3 lautet. Er wird üblicherweise in einer Stärke von bis zu 18 mm als Verbundestrich auf eine Übergangsschicht von mindestens 25 mm aufgebracht. A kann allerdings auch die Bauart "Heizung im Estrich über der Dämmschicht" meinen. B wäre demnach unter dem Estrich in der Dämmschicht und C in einem speziellen Ausgleichsestrich zwischen Dämmung und Estrich. Calciumsulfatestrich benötigt in der Bauart A eine Mindestüberdeckung der Rohrkonstruktion von 35 mm.

