Fachfragen bei Estrichleger.de
häuslebauer (Gast) fragt am 08.01.2010:
Hallo, am 22.12.2009 haben wir unseren Zementestrich eingebracht bekommen. Zu diesem Zeitpunkt herrschten hier gerade so Temperaturen über 5 Grad, die sich jedoch bereits in den darauffolgenden Tagen unter den Gefrierpunkt verflüchtigten. Seitdem haben wir Dauerfrost bis zu -15 Grad und machen uns ernsthaft Sorgen um unseren Zementestrich. Wie soll die chemische Abbindung bei diesen Temperaturen noch möglich sein? Fußbodenheizung liegt zwar, ist aber noch ohne Anschluss. Ein Heizlüfter wurde nicht aufgestellt. Wo finde ich DIN-Vorschriften für den Einbau von Zementestrich?
1 Antwort(en), letzte am 13.01.2010:
Hallo!
Es ist Fakt, das bei diesen Temperaturen eine Abbindung nicht ordentlich erfolgen kann und Schäden vorprogrammiert sind. I.d.R. sollten Raum- und Bodentemperaturen weit im Plusbereich liegen. Ggf. kann mal mit Zusatzstoffen, (Verzögerern, Beschleunigern u/o Heizgeräten) die Abbindung entsprechend beeinflusst werden. Bei Verlegung von Fussbodenheizung gelten noch weitere Punkte, die beachtet werden sollten / müssen.
Bei Verlegung von Flächenheizungen greifen verschiedenen Gewerke ineinander. Von der Planung über den Archtiekten, den Estrichverleger, Heizungsbauer, Oberbelagsleger (Fliesenleger) bis hin zum Bauherrn.
Und nicht zu Vergessen auch der Hersteller mit seinen Herstellerangaben.
Nach den Vorgaben des BVF
(Bundesverband Flächenheizung und Flächenkühlung) muss eine "Schnittstellenkoordination bei beheizten Fußbodenkonstruktionen" geschaffen werden. Wobei auch der Bauherr dass Protokoll zu unterschreiben und später dem Oberbelagsverleger vorzulegen hat.
Genauere Informationen erhalten Sie z. B. vom Bundesverband unter
-02331-200850. So auch DIN-Vorschriften. Hoffe hiermit etwas weitergeholfen zu haben.
MfG
Feser
Es ist Fakt, das bei diesen Temperaturen eine Abbindung nicht ordentlich erfolgen kann und Schäden vorprogrammiert sind. I.d.R. sollten Raum- und Bodentemperaturen weit im Plusbereich liegen. Ggf. kann mal mit Zusatzstoffen, (Verzögerern, Beschleunigern u/o Heizgeräten) die Abbindung entsprechend beeinflusst werden. Bei Verlegung von Fussbodenheizung gelten noch weitere Punkte, die beachtet werden sollten / müssen.
Bei Verlegung von Flächenheizungen greifen verschiedenen Gewerke ineinander. Von der Planung über den Archtiekten, den Estrichverleger, Heizungsbauer, Oberbelagsleger (Fliesenleger) bis hin zum Bauherrn.
Und nicht zu Vergessen auch der Hersteller mit seinen Herstellerangaben.
Nach den Vorgaben des BVF
(Bundesverband Flächenheizung und Flächenkühlung) muss eine "Schnittstellenkoordination bei beheizten Fußbodenkonstruktionen" geschaffen werden. Wobei auch der Bauherr dass Protokoll zu unterschreiben und später dem Oberbelagsverleger vorzulegen hat.
Genauere Informationen erhalten Sie z. B. vom Bundesverband unter
-02331-200850. So auch DIN-Vorschriften. Hoffe hiermit etwas weitergeholfen zu haben.
MfG
Feser

