Fachfragen bei Estrichleger.de

 
Ulli (Gast) fragt am 12.06.2016:
 
Guten Tag, in einer Stahlblech-Einzelgarage wurde der kaputte Beton-/Estrichboden (Risse, tiefe Löcher, große Senken)gesäubert, eine Grundierung/Haftbrücke aufgetragen und anschließend mit Estrichbeton (11 x 40 kg Fertigmischung mit Wasser angerührt) neu betoniert. Jetzt habe ich noch Fragen: 1. Nach wie vielen Tagen kann der Estrichbeton mit dem Auto befahren werden (21 Tage?). 2. Der Estrichbeton ist \"natürlich\" nicht absolut glatt/eben geworden (Höhenunterschiede max. 5-6 mm). Mit welchem Material kann ich eine Nivellierung der Fläche erreichen. Ich möchte keine flüssige Ausgleichsmasse oder ähnliches verwenden. Gibt es einen Ausgleichs-Estrich zum Spachteln? 3. Muss ich die Stellen vorher nochmals grundieren? 4. Ab wann kann ich einen Bodenanstrich auftragen (ist das abhängig vom Abbinden des neuen Betonestrichs oder nicht?) 5. Welche dampfdurchlässige Farbe ist zum Streichen für einen Garagenboden gut geeignet? Vorab herzlichen Dank für Ihre fachmännische Hilfe.
 
 
  
 
1 Antwort(en), letzte am 13.06.2016:
 
   Päffgen GmbH (Fachfirma) schreibt am 13.06.2016:
 
Die Trockenzeit bis zur Nutzungsreife ergibt sich aus der Art des verwendeten Estrichs und dem Wasserzusatz und ist im Normalfall auf dem Gebinde vermerkt. Auch hinsichtlich einer Oberflächenbehandlung sollten sich hier gegebenenfalls weitere Angaben finden. Auf jeden Fall muss eine für Garagenböden vorgesehene oder zugelassene Farbe oder Beschichtung verwendet werden. Für eine Nivellierung gibt es im Baufachhandel mittlerweile die verschiedensten Ausgleichsmörtel. Ob bei den hier nötigen Auftragsstärken Haftung und Haltbarkeit erreichbar sind, darf bezweifelt werden. Besser eine Dickbeschichtung für die Oberfläche wählen und im Rahmen der möglichen Auftragsdicken nivellieren.